Individuelle Softwareentwicklung für den Betrieb
HED Creative entwickelt Software dort, wo Standardprodukte den Ablauf nicht mehr tragen: interne Anwendungen, Händler- und Kundenportale, Führungsübersichten und Anbindungen an bestehende ERP- und CRM-Systeme. Es geht um belastbare Abläufe, nicht um eine Technologievitrine.
Warum Unternehmen individuelle Software suchen
Kritische Arbeit liegt oft in Excel, Postfächern und isolierten Tools. Auftrag hier, Bestand dort, der Händler in Chat-Verläufen, die Geschäftsleitung in einer wöchentlichen Tabelle. Standardsoftware trägt Buchhaltung oder ein reifes CRM. Sobald der Prozess, die Rechte oder drei Systeme denselben Datensatz nicht halten, wird Eigenentwicklung relevant.
Manuelle Doppelarbeit
Derselbe Auftrag oder Bestand wird mehrfach erfasst. Fehler fallen spät auf; die führende Quelle ist unklar.
Systeme ohne Verbindung
ERP, CRM und Tabellen stehen nebeneinander. Die Übertragung hängt an Personen — und bleibt liegen, wenn jemand fehlt.
Kein belastbares Bild
Ohne Nachfragen ist nicht klar, wo Freigabe oder Lieferung stehen. Der Report ist die letzte Excel-Version.
Händler und Kunden im Postfach
Preis, Bestand und Status laufen über Anruf und Chat. Es gibt keine Rechte — der Innendienst wiederholt dieselbe Auskunft.
Was HED Creative tatsächlich baut
In der Aufnahme wird sichtbar, welcher Ablauf stockt, welches System führt und was Version eins können muss. Danach entsteht Software als tragende Schicht dieses Ablaufs — kein allgemeines Digitalisierungspaket. Trägt ein Standardprodukt den Prozess, sagen wir das. Individuelle Entwicklung nur mit Begründung.
Standardsoftware oder Eigenentwicklung
Individuelle Software ist sinnvoll, wenn Ablauf, Rechte, Reporting oder Systemanbindungen in einem Standardprodukt nicht wirtschaftlich abbildbar sind. Buchhaltung oder ein reifes CRM bleiben oft Standard. Die Entscheidung fällt nicht mit dem Satz „jedes Unternehmen ist einzigartig“, sondern daran, welcher Datensatz wo liegt und wer ihn ändert.
Leistungsinhalt
Interne Geschäftsanwendungen
Angebot, Auftrag, Fertigung, Außendienst oder Freigabe in einem nachvollziehbaren Lauf.
Kunden- und Händlerportale
Preis, Bestand, Bestellung, Dokumente — nach Recht, kein öffentlicher Login-Katalog.
Management-Dashboards
Ein Bild, mit dem geführt werden kann: Status, Stau, Lieferung.
Ablaufautomatisierung
Wiederkehrende Übergaben und Hinweise nicht in Chats verlieren.
ERP- und CRM-Anbindung
Der führende Datensatz bleibt, wo er hingehört. Keine zweite Wahrheit.
API und Bestandssysteme
Eine Schicht dazwischen, die spricht, protokolliert und Fehler sichtbar macht.
Typische betriebliche Lagen
Händlerbestellung in Tabellen
Ein Hersteller, der Distributorenaufträge per E-Mail und Excel sammelt, braucht oft ein an das ERP angebundenes Händlerportal — keine zweite Bestandsliste.
Freigaben im Postfach
Ist nicht sichtbar, auf wessen Tisch Angebot oder Qualitätsbeleg liegt, löst die erste Anwendung genau diesen Stau — nicht „die Plattform für alles“.
Außendienst und Innendienst sehen Verschiedenes
Notizen im Chat, Stammdaten im ERP: Das Problem ist nicht die Oberfläche, sondern wo der Datensatz entsteht und wer ihn ändert.
CRM passt nicht zum Vertriebsprozess
Pflichtfelder bremsen, die Pipeline passt nicht ins Produkt. Dann ist eine Schicht oder Anpassung ehrlicher als ein zweites CRM.
Für wen das relevant ist
- Industrie und B2B, deren Abläufe in Tabellen und E-Mail an Grenzen stoßen
- Mittelstand mit Händler-, Export- oder Mehrmarkenvertrieb
- IT- und Operations-Verantwortliche, deren Standardsoftware den Prozess nicht abbildet
- Unternehmen, die eine bestehende Anwendung übergeben oder mit einer kleinen Phase starten wollen
Was sich ändern soll
- Weniger Doppelpflege. Datensätze entstehen einmal und werden übergeben, nicht dreimal getippt.
- Abläufe werden sichtbar. Wo Arbeit liegt, ist ohne Nachtelefonieren erkennbar.
- Externe Partner bedienen sich selbst. Händler oder Kunde sieht, wozu er berechtigt ist.
- Anschlussfähig bleiben. Version eins löst nicht alles, lässt aber eine tragfähige Integrationsfläche.
Wie die Lieferung läuft
Kein aufgeblähter Scope. Was in Version eins enthalten ist, steht schriftlich. Die Schritte sind keine Dekoration — in jedem wird konkret entschieden.
Anforderungsanalyse
Ablauf, Systeme, Rechte, geschäftliches Risiko. Dieser Schritt ist kein Auftrag.
Umfang und Architektur
Grenze von Version eins, führendes System, Integrationsannahmen.
Ablauf und Oberfläche
Bildschirme folgen dem Prozess. Wer sieht, wer ändert.
Entwicklung
Nutzbare Abschnitte. Sie sehen den Stand.
Integration und Test
Anbindung, Rechte, Fehlerfälle. Stille Nachtläufe sind kein Betrieb.
Go-live
Daten, Rechte, kurze Übergabe. Wann der alte Kanal schließt, wird extra entschieden.
Weiterbetrieb
Dasselbe Team kann pflegen und klein weiterentwickeln. Die Verantwortung bleibt schriftlich.
Technik, soweit sie den Käufer betrifft
Webanwendungen setzen wir mit Next.js und TypeScript um. Anbindungen laufen über API, Dateischnittstelle oder eine vorhandene Schicht — entschieden in der Aufnahme, nicht als Logo-Wand. Ob Ihr ERP oder CRM tatsächlich anbindbar ist, klären wir; ein pauschales Ja zu jedem Produktnamen gibt es nicht.
Warum HED Creative
Geschäft vor Featureliste
Standard, Integration oder Eigenentwicklung werden getrennt. Kein künstlich aufgeblähter Bau.
Berlin und Ankara
Rechtssitz in Berlin (Einzelunternehmen). Lieferung aus Berlin und Ankara. Keine erfundenen Mitarbeiterzahlen.
Schriftliche Grenze
Was Version eins nicht enthält, steht da. Briefings „bitte alles“ lehnen wir ab.
Integration von Anfang an
Das führende System wird nicht nachgeschoben. Ein Portal ohne ERP-Wahrheit ist keines.
Typische Einwände
Können Sie an unsere bestehenden Systeme anbinden?
Wenn API oder dokumentierte Exporte existieren. Die Machbarkeit klären wir in der Aufnahme.
Brauchen wir ein vollständiges Lastenheft?
Nein. Die Aufnahme erzeugt einen knappen, schriftlichen Scope. Ein 80-Seiten-RFP ist nicht Voraussetzung.
Übernehmen Sie eine bestehende Anwendung?
Nach Einsicht in Code und Zugang. Keine blinde Übernahme; Risiko und erste Phase werden getrennt beschrieben.
Geht das mit unserer internen IT?
Ja. Rechte, Umgebungen und Verantwortung werden geteilt. Der Partner muss das interne Team nicht ersetzen.
Fragen zur Individualsoftware
Wann ist Individualsoftware sinnvoller als SaaS?
Wenn Ablauf, Rechte, Reporting oder Integrationen in einem Standardprodukt nicht wirtschaftlich abbildbar sind. Buchhaltung oder ein reifes CRM bleiben oft Standard.
Muss die erste Lieferung alles können?
Nein. Zuerst der kritische Pfad. Eine genutzte erste Version schlägt ein überladenes Pflichtenheft.
Was braucht es für eine erste Aufwandsschätzung?
Der stockende Ablauf, die eingesetzten Systeme und wer in Version eins was tun muss. Ein vollständiges Lastenheft ist nicht Voraussetzung; Lücken werden in der Aufnahme geschrieben.
Wer betreut nach dem Go-live?
Dasselbe Team kann Wartung übernehmen. Ein Retainer ist möglich, nicht zwingend.
Wem gehören Code und Infrastruktur?
Ihnen. Die Anwendung ist Ihr Bestand; wir verkaufen keinen abgeschlossenen Kasten ohne Zugang.
Passende Seiten
Beschreiben Sie, was verbessert, ersetzt oder angebunden werden soll
Ein knapper Stand zum Ablauf und zur ersten Phase reicht. Ob Individualsoftware nötig ist, sagen wir ohne Übertreibung.
Projektanfrage
Ablauf, eingesetzte Systeme und das Ergebnis von Version eins reichen. Das Formular ist kein Auftrag.
Wir prüfen, ob Individualsoftware nötig ist. Falls ja, ist der nächste Schritt eine Aufnahme und ein schriftlicher Scope. Eine feste Antwortfrist nennen wir nicht; die Anfrage versandet nicht.