B2B-Google-Ads scheitert selten an zu wenig Budget und häufig an der falschen Frage. Unternehmen sollten eine Agentur danach auswählen, ob Konto, Suchintention, Landingpage und Bericht zusammenpassen.
Konto und Zugriff
Das Ads-Konto, das Rechnungskonto und die Conversion-Tags liegen beim Unternehmen. Die Agentur erhält Administratorzugriff. Ein Konto auf Agenturseite nimmt beim Wechsel die Historie mit.
Markensuche, Wettbewerbersuche und allgemeine Leistungsbegriffe gehören nicht in eine Kampagne. Marke ist Nachfrage, die den Namen schon kennt. Ein allgemeiner Begriff ist Nachfrage, die einen Lieferanten noch sucht. Beides braucht ein eigenes Budget und ein eigenes Ziel.
Seite und Anfrage
Die Anzeige muss auf der Seite landen, die genau diese Leistung erklärt. Die Startseite ist dafür zu weit. Das Formular fragt Leistung, Markt, Zeitrahmen und Rolle, nicht nur Name und Telefon.
Ohne Rückmeldung aus dem Vertrieb optimiert die Agentur auf Klicks. Welche Anfrage ein Gespräch wurde und welche am falschen Angebot scheiterte, muss monatlich zurück in das Konto.
Bericht und Vertrag
Der Bericht nennt Änderungen und Gründe: welches Keyword pausiert wurde, welche Seite nicht gepasst hat, warum das Budget verschoben wurde. Ein Dashboard ohne diese Sätze ist keine Steuerung.
Mediabudget und Betreuung sind getrennte Posten. Zum Vertragsende bleiben Konto, Anzeigen und Listen beim Unternehmen. Deutscher, türkischer und englischer Markt werden nicht im selben Anzeigentext vermischt.